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04.01.2012 Lara und Romy waren zu Besuch
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04.04.2015 Aktuelles zum I-Wurf
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21.10.2018 Q-Wurf 20 Tage alt
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09.+10.11.2019 Nat. und Internationale Karlsruhe
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11.03.2007 CACIB Offenburg war dann auch nicht schlecht
Und auch in Offenburg war es wieder total spannend. Mit einem V4 sind wir wieder in den Plätzen gelandet und waren sehr zufrieden.   Romeo...
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U-Wurf Rüde 3 blau - Up and coming - Joey
  Rüde 3 - blau - Up and coming von den Traumpfotenrot/weiß Zuchtbuchnummer: VDH/ZBrH BOC 24172 "Joey"   HIER GEHT ES ZU WEITEREN...
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Der MDR1-Defekt ist ein Defekt im MDR-1 Gen. Dieser Defekt führt zu einer Medikamentenüberempfindlichkeit. Betroffene Rassen sind insbesondere der Collie, Australian Shepherd, Shetland Sheepdog, Weißer Schweizer Schäferhund, Bobtail, Wäller und auch der Border Collie. Da auch der Border Collie, wenn auch nur sehr selten, davon betroffen sein kann, hier eine Kurze Information dazu.

Der Defekt im MDR1-Gen führt zu einer mangelhaften oder fehlenden Synthese des MDR1-Proteins. Dieses Eiweiß spielt eine Rolle bei der Entgiftung des Körpers. Die genauen Auswirkungen seines Fehlens sind noch nicht hinreichend erforscht.

Bei nicht vom Defekt betroffenen Tieren dient dieses Protein u. a. dazu, körperfremde Stoffe wie Arzneimittel aus dem Körper herauszutransportieren. Es besteht also eine Art Resistenz gegenüber unerwünschten Nebenwirkungen – die sogenannte "Multiple Drug Resistance".

Bekannt sind bisher die Auswirkungen auf die Blut-Hiernschranke. Bei dieser Grenze zwischen den Hirnblutgefässen und dem Hirnnervengewebe stellt ein sogenannter MDR1-Transporter eine Schutzbarriere für das Gehirn dar. Dieser Transporter ist Teil der Blut-Hirn-Schranke und sorgt dafür, dass toxische Verbindungen und Arzneistoffe in den Gehirnkapillaren zurückgehalten werden und nicht in das Gehirn eindringen können.
Besteht nun bei einem Hund der MDR1-Defekt, fehlt der Transporter und der Schutz funktioniert nicht mehr. Bei betroffenen Tieren können daher nach der Verabreichung von bestimmten Wurmkuren, Durchfallmitteln oder Antibiotika starke neurotoxische Nebenwirkungen auftreten - bis zum Tod.

Vewrerbung des MDR1-Defekt
Der MDR1 Genotyp eines Hundes ergibt sich aus der Kombination eines von väterlicher (+ oder -) und eines von mütterlicher Seite (+ oder -) vererbten Merkmales. „+“steht dabei für ein intaktes MDR1 und „-“ für ein defektes MDR1-Gen.
Der Genotyp eines Nachkommens ergibt sich aus dem Genotyp der Elterntiere. Nur Nachkommen, welche den MDR1-Defekt von väterlicher und mütterlicher Seite erben, sind von dem Defekt betroffen (-/-).

Übersicht der Vererbung bei autosomal rezessiver Vererbung
Elternteil 1
Genotype
Elternteil 2   Genotype
MDR1 (+/+) MDR1 (+/-) MDR1 (-/-)
MDR1 (+/+) All = MDR1 (+/+) 1/2 = MDR1 (+/+)
1/2 = MDR1 (+/-)
All = MDR1 (+/-)
MDR1 (+/-) 1/2 = MDR1 (+/+)
1/2 = MDR1 (+/-)
1/4 = MDR1 (+/+)
1/2 = MDR1 (+/-)
1/4 = MDR1 (-/-)
1/2 = MDR1 (+/-)
1/2 = MDR1 (-/-)
MDR1 (-/-) All = MDR1 (+/-) 1/2 = MDR1 (+/-)
1/2 = MDR1 (-/-)
All = MDR1 (-/-)

Die Tabelle macht deutlich, dass alle Verpaarungen, bei denen mindestens ein Elternteil "MDR (+/+)" ist, risikofrei durchgeführt werden können. Die möglichen Ergebnisse einer solchen Verpaarung sind in den grau hinterlegten Teilen der Tabelle zu finden. Alle anderen Verpaarungen sollten vermieden werden. 

Weitere Informationen zu MDR1 gibt es auch an der Uni Giessen.

 

   
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