Gestern waren wir noch unsicher, ob Masha tatsächlich an Tag 58 Ihre Welpen zur Welt bringen wird. Die regelmäßige Temperaturkontrolle sagte uns auf jeden Fall, dass es nicht mehr lange dauern wird. Masha hat brav noch Abendbrot gefressen und uns nicht aus den Augen gelassen. Egal wohin wir gingen, sie war bei uns. Im Welpenzimmer hat sie eigenständig sofort die Wurfkiste aufgesucht, was bei ihrem ersten Wurf noch undenkbar war. Da war ihr einziges Ziel - raus aus der Wurfkiste, meine Welpen bekomme ich woanders.

Aber es ist nicht das erste Mal, dass eine Hündin ihr Verhalten von einem (und speziell vom ersten Wurf) auf ihren zweiten Wurf verändert. Somit waren wir mehr als positiv überrascht und freuen uns nun um so mehr, dass sie ihren Vorfahren nacheifert und eine perfekte Mama sein möchte.

Auf jeden Fall war die Temperatur um kurz vor 20 Uhr noch immer unter 37 Grad und wir spekulierten schon auf eine "ruhige" Nacht. Doch Masha belehrte uns schnell eines Besseren und wurde immer unruhiger. Kaum Wehen zu sehen, entschloss sie sich dann aber um 23:15 die erste Hündin auf die Welt zu lassen. 410 Gramm schwer. Der zweite Welpe folgte bereits 30 Minuten später und war ein Rüde mit sogar 470 Gramm.

Mit einer Ruhepause von etwas über einer Stunde kam dann Welpe Nr. 3, auch ein Rüde mit 390 Gramm zur Welt. Nur 3 Minuten später, um 0:45 flutschte eine weitere Hündin hinterher, die offensichtlich mit dem vorherigen Buben eng zusammen lag und auf keinen Fall ohne ihn sein wollte.

Nach diesen 4 ersten Welpen war dann plötzlich Pause. Masha hatte sogar eine kleine Schlafpause, während die Welpen ihre erste Milch getrunken haben. Es dauerte fast 2 Stunden, bis um 2:35 ein weiterer Rüde geboren wurde. Leider war er ein Sternenkind und kam leblos zur Welt. Er war 284 Gramm schwer und vollständig fertig entwickelt. Hier hatte Mutter Natur einen anderen Plan :-( RIP kleiner Mann.

Um 3:01 kam dann Welpe Nr. 6 auf die Welt. Ein Rüde mit 376 Gramm.

Gegen 4:00 haben wir dann soweit alles unter Kontrolle gehabt und Masha hat sich trotz der langen Geburt liebevoll um ihre 5 kleinen Zwerge gekümmert. So war der Start in unseren heutigen Tag mit wenig Schlaf und voller Adrenalin und Freude über die Geburt unseres D1. Wurfs.

Für heute haben wir nur ein paar Eindrücke aus der Wurfkiste fotografiert. In den kommenden Tagen folgen dann die ersten Einzelfotos unserer 5 Traumpfoten.

 

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Hündin Nr 1 konnte Mama Masha noch eine Zeit lang alleine genießen
Wer allerdings Masha kennt, weiß auch, dass sie keine Sekunde ohne zu Schlecken verbracht hat, bis sich dann auch Welpe Nr.2 auf den Weg gemacht hat.

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Pausen und Ruhe, während die Kleinen trinken gehören nun in den kommenden Tagen immer wieder dazu.

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Unsere 5 D1 Traumpfoten

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An der Milchbar ist es momentan regelmäßig gefüllt. Viel trinken und schlafen - jeder wann und worauf er Lust hat
Ausnahme - Mama muss putzen kommen.....

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Die stolze Mama Masha und ihre 5 Zwerge

In den kommenden 8 Wochen werden somit an dieser Stelle über unseren D1 Wurf berichten.

Inzwischen haben wir Tag 57 der Trächtigkeit. Masha hat gut zugelegt und wiegt inzwischen 5 Kg mehr. Ganz ihr Ding - immer figurbewusst und sportlich ;-) Aber auf jeden Fall mehr, als bei ihrem ersten Wurf. Ihre Zitzen lassen vermuten, dass wir Neufundländer oder ähnlich große Hunde züchten. Hunger hat sie den ganzen Tag und verfolgt uns, wann immer möglich, auf Schritt und Tritt, damit sie auf keinen Fall etwas essbares verpasst. 

Mit den Eckdaten waren wir heute zum Röntgen. Die Wetten laufen nun bereits ob es x oder y Welpen werden. Nun werden wir Masha auf jeden Fall die nötige Ruhe gönnen. Das Welpenzimmer ist fertig und somit sind auch wir jeder Zeit bereit für eine Geburt in den kommenden Tagen.

 

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Tag 57 der Trächtigkeit

D1-Wurf von den Traumpfoten

 

Heute waren Susi und Seven bei bestem Wetter (Sonne und 20 Grad) auf der CAC Buchloe unserer Landesgruppe Bayern Süd. Für die Ausstellung hatten wir unsere Seven (Keep smiling Seven von den Traumpfoten) in der Veteranenklasse gemeldet.

Susi und Seven belegten zuerst in der Veteranenklasse den ersten Platz mit einem Vorzüglich und wurden dann im weiteren Verlauf noch mit dem Besten Veteran belohnt.

2026 04 25 CAC Buchloe 05 Kopie

 

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Parallel zu der traurigen Tatsache, dass unsere Ella im März keine Welpen bekommen hat, war zum gleichen Zeitpunkt Masha läufig. So entschieden wir uns, einen Wurf mit Masha zu planen. Nach einer kleinen Irrfahrt quer durch Deutschland wurde somit Masha Ende März gedeckt. Schon bei ihrem ersten Wurf hat man Masha kaum angesehen, dass sie eventuell tragend ist. Die Zitzen waren zwar nach bereits 20 Tagen leicht verändert und größer aber so wirklich tragend sah sie nicht aus. Auch beim Gewicht hat sie sich weiterhin stabil gehalten. Gestern haben wir dann an Tag 33 der Trächtigkeit per Ultraschall ein wenig Licht in das Dunkel gebracht.

Somit können wir heute mit Gewissheit und Freude sagen, dass Masha tragend ist und wir Ende Mai unseren D1 Wurf erwarten.

 

Masha IMG 0244Die werdende Mama Masha

 New Dreams Border Well Done Mio IMG 0242der stolze Papa Mio

2026 03 07 Willow IMG 7394 b

Inzwischen ist viel Zeit vergangen, in der wir nichts weiter berichtet haben. Genau gesagt, ist es ein ganzes Jahr her, dass wir über Willow berichtet haben. Nach vielen Monaten der Ungewissheit und mehreren Aufenthalten in der Klinik, wie auch einigen weiteren Tierarztbesuchen, entschlossen wir uns Anfang des Jahres dazu Willow operieren zu lassen. Auf der Suche nach der richtigen Klinik bekamen wir aus dem Freundeskreis einen Tipp, den wir hier auch gerne teilen. Bei den Frontier Kleintierspezialisten (https://frontier.vet/) haben wir uns von der ersten Sekunde an bestens aufgehoben gefühlt. Vor, während und auch nach der OP. Selten haben wir ein so gutes Gefühl gehabt, wenn wir mit einem Problem einer unserer Hunde in eine Klinik gehen mussten. Nun aber der viel wichtigere Teil - Willow geht es wieder gut. Alle Nachuntersuchungen waren positiv und so ist Willow endlich wieder die "wilde Hilde" und wir konnten endlich wieder durchatmen, keine Angst mehr davor Willow zu verlieren.

Parallel dazu hatten wir immer auch wieder Anfragen zu unserer Wurfplanung, die leider nicht nur bei Willow im vergangenen Jahr schief gegangen ist. Eigentlich war mit Ella ein Wurf Anfang des Jahres geplant, der dann leider nicht hat sein sollen. Ella ist leer geblieben. Vielleicht lag es einfach daran, dass es für Ella nicht gepasst hat - zu viel Emotionen im Raum, die vielleicht dazu beigetragen haben, dass Ella entschieden hat, dass es nicht der richtige Zeitpunkt für Welpen ist. Aber wie so oft, liegen Freude und Leid sehr nah beieinander. Und so überwiegt Willow, die nun endlich wieder unbeschwert und gesund sein darf.

 

Es kommt eben immer anders als man es plant. Da uns die Gesundheit unserer Hunde vorgeht, haben wir den für den Herbst/Winter geplanten Wurf nun aus der Planung genommen. Die weitere Planung sieht vor, dass wir brav abwarten, bis die für den Wurf geplante Hündin läufig wird. Wir rechnen jedoch nicht vor Jahresende damit. Somit wird es dann wohl erst Anfang 2026 wieder einen Wurf bei uns geben.

Aus diesem Grund müssen wir leider all jene erneut vertrösten, die auf einen Welpen von uns jetzt im Herbst/Winter gewartet haben.

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Wurfplanung oder Krankenakte….

 

So genau kann man das nicht sagen. Die Tage nach dem Decken und die Vorfreude auf den ersten Wurf von Willow waren groß. Wie schon letztens berichtet, verlief schon die Läufigkeit anders als wir es kannten. Allerdings haben wir zu diesem Zeitpunkt nicht ansatzweise erahnen können, was uns dann noch erwartet.

Willow war nach dem Decken bereits wie ausgewechselt. Emotional und verrückt wie wir Züchter dann ja sind, redet man sich ein, dass die Wesensveränderung dem Umstand geschuldet ist, dass die Hündin einfach den Hebel umgelegt hat und „trächtig“ ist. Da darf man schon mal das Futter verweigern, etwas langsamer unterwegs sein und irgendwie ein wenig in sich gekehrt wirken.

Da wir dies jedoch einfach nicht so ganz glauben wollten, haben wir ein erstes großes Blutbild angefertigt, bei dem es keine Auffälligkeiten gab. Entspannt zogen wir dann wieder ab und waren für einen Moment beruhigt und folgten wieder dem Gedanken, sie ist eben einfach tragend.

Der Ultraschall sollte das dann auch bestätigen , einen Welpen haben wir ausfindig gemacht. Futteraufnahme war jedoch weiterhin Glückssache.

Nun kennen wir unsere Hunde sehr gut und blieben hartnäckig und ließen erneut ein großes Blutbild anfertigen. Das Ergebnis in Kombination mit einem erneuten Ultraschall waren beängstigend. Willows Leberwerte waren utopisch und die Galle war bereits auf ein gefährliches Ausmaß angewachsen. Sofort wurde Willow stationär aufgenommen, damit wir mit einer dauerüberwachten Behandlung starten konnten.

Nach zwei Tagen ohne Schlaf und Angst um Willow  konnten wir sie dann endlich wieder abholen. Der Anruf aus der Praxis entbehrte jegliche Erklärung, da Willow bereits im Hintergrund lautstark mitgeteilt hat - Ich will heim! 

Zuhause angekommen, war sie anfänglich noch total durch den Wind. Nervöses Kopfschütteln machte uns erneut super nervös , weil wir sowas noch nie hatten. Dies hörte zum Glück nach ca 30 Stunden wieder auf.

Ebenso dauerte es gut 3 Tage, bis Willow auch Dank der weiterhin nötigen Behandlung wieder „stabil“ war und sich nicht alleine gefühlt hat, wenn auch nur einer aus dem Raum gegangen ist. Es schien, als ob sie maximale Verlassensangst hatte. Das Vertrauen kam aber Stück für Stück zurück.

Der Hunger war nun auch wieder zurück und so hofften wir noch immer auf dieses eine kleine Wunder. Leider sollte auch hier schnell Ernüchterung eintreten. Willow begann starken Ausfluss zu bekommen - Schnell war klar, dass wir keinen Welpen erwarten werden. Willow hat begonnen den Welpen zu resorbieren. Zum Glück lief das bisher ohne jegliche Probleme ab und der Ausfluss wurde weniger. 

Heute haben wir dennoch zur Absicherung erneut ein Blutbild auf den Weg gebracht, um auch die Leberwerte nochmals zu überprüfen. Zusätzlich gab es ein Röntgenbild, welches weniger dem üblichen Zählen von Welpen vor der Geburt diente als mehr dem Umstand, dass wir schauen können, ob und wenn ja, was da eventuell noch raus muss, was da nicht mehr sein darf.

Willow ist inzwischen fast wieder die alte wilde Hilde. Lediglich die Bauchrasur lässt die untere Linie etwas komisch aussehen. Hoffen wir also nun, dass das letzte Blutbild keine Auffälligkeiten, mindestens aber eine deutliche Verbesserung zeigt. Medikamente gibt es noch für ein paar Tage und dann würden wir gerne diese Achterbahn der Gefühle verlassen und uns trotz der traurigen Tatsache, dass wir vorerst keinen Welpen von Willow erwarten, darüber freuen, dass Willow wieder auf dem Weg der Besserung ist.

Uns hat es zeitweise an die Grenze der Belastung geführt und unmissverständlich gezeigt, dass auch nach so langer Zeit und so vielen Würfen bei jeder Wurfplanung das Chaos, die Verzweiflung und die Frage warum und für wen, gleich um die Ecke sein können.

Wir sind dankbar für diesen positiven Verlauf und hoffen nun, dass alles überstanden ist. 

Somit schließen wir das Welpentagebuch für den eigentlich geplanten D1 Wurf. Die weitere Wurfplanung für 2025 werden wir im Laufe des Jahres angehen. Somit geht bei uns voraussichtlich erst im Herbst dieses Tagebuch wieder auf, in der Hoffnung, dieses dann auch mit Bildern und Geschichten zu füllen, die uns das Vertrauen in das, was wir tun, zurückgeben.

   
© Border Collies von den Traumpfoten